Projekttage der 4a Klasse in Salzburg

Am 26.6.2017 fuhren wir mit dem Zug nach Salzburg und besuchten anschließend die Burg Hohen Werfen. Dort hatten wir eine interessante Führung durch die Burg. Unsere Führerin Viktoria führte uns durch das Gebäude und erzählte uns einige spannende Geschichten und Details dazu. Am interessantesten fanden wir die Folterkammer, das Gefängnis und die Fürstenkammer. Nach der Besichtigung hatten wir Zeit, um uns zu stärken. Danach folgte eine Greifvogelshow. Dort erblickten wir viele verschiedene Raubvögel, darunter Adler, Bussarde, Falken und Geier. Alles in allem war der Tag sehr lehrreich.

Der nächste Tag unserer Projektwoche war besonders toll, weil wir an diesem Tag besonders viel über die Stadt gelernt haben. Unser Tag begann mit einer Busfahrt zur Festung "Hohen Salzburg". Als wir nach einiger Zeit die Standseilbahn erreichten, die uns auf die Burg beförderte, kamen wir am Festungsberg an. Dort trafen wir durch Zufall auf unsere Parallelklasse. Nach einer beeindruckenden Führung, die übrigens einen gewaltigen Ausblick über die Salzburger Altstadt inkludierte, hatten wir noch kurz Zeit um uns im Souvenirshop einige Andenken zu kaufen. Nachdem wir erneut unten in der Stadt angekommen waren, spazierten wir gemütlich zum "Haus der Natur". Dort bestaunten wir einige Zeit das bekannte Museum, indem wir anschließend eine sehr informative Führung bekamen. In dieser haben wir viel über den Mond, oder über Reptilien erfahren. Wir fanden aber auch das Aquarium toll, weil wir dort zum Ersten Mal einen echten Hai live gesehen haben. Weiter ging es mit einer kurzen Verschnaufpause in der wir uns in der geschichtsträchtigen Altstadt frei bewegen durften. Dabei waren wir auch im Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart. Nach der Mittagspause waren wir auch schon bei der letzten Station des Tages angelangt, nämlich dem Zoo. Im Zoo bekamen wir Tiere zu sehen, die bei uns in Österreich (in freier Wildbahn) nicht leben. Wir sahen Löwen, oder auch einen Papagei.

Am 28.Juni 2017, dem dritten Tag unserer Projektwoche, besuchten wir das geschichtsträchtige Salzbergwerk in Hallein. Dafür mussten wir uns zuerst passend kleiden. Die außergewöhnliche Schutzkleidung sorgte für einige Lacher. Mit einem erfahrenen Bergmann begann die geheimnisvolle Reise auf der Grubenbahn 650 Meter tief in den Berg hinein. Dort erfuhren wir viel Interessantes und Wissenswertes über die ertragreiche Gewinnung des Salzes und dessen Bedeutung für das Land Salzburg. Der Höhepunkt der Führung war erreicht, als wir mithilfe eines Bootes durch eine atemberaubende Höhle, welche sich dutzende Meter weit unter der Erde, außerhalb der Staatsgrenze erstreckte. Anschließend hatten wir eine Stunde zur freien Verfügung, die wir in der bezaubernden Halleiner Altstadt verbrachten, um uns für die nächste Aktion zu stärken. Denn unser nächster Weg führte uns zu der spektakulären Erlebnisschlucht Salzachöfen. Wie bei der Besichtigung des Salzbergwerks bekamen wir auch dort die passende Kleidung, einen Klettergurt und Schutzhelm, angelegt. Uns erwartete eine 2 ½ stündige Führung, in der uns die Entstehung von Kalk, das charakteristische Aussehen der Schlucht, sowie die Geschichte rund um das Naturschutzgebiet nähergebracht wurde. Das Highlight dieser Tour war der 800 Meter lange Flying Fox über die Salzach, der uns allen richtig Spaß gemacht hat. Somit ging ein erlebnisreicher Tag zu Ende.

Der vierte Tag unserer Projektwoche bestand eigentlich ausschließlich aus der Besichtigung der Eisriesenwelten. Der Tag begann für uns jedoch schon mit dem Morgensport. Anschließend brachten wir die jeweiligen Zimmer auf Vordermann und packten unsere Taschen. Gleich darauf machten wir uns auf zu der größten Höhle Europas. Die Höhle erreichten wir zu Fuß und mit einer Gondel. Als wir nach einer knappen Stunde Wanderung den Eingang der Höhle erreichten, mussten wir noch eine halbe Stunde warten, bis wir in die Höhle hineingelassen wurden. Beim Eintreten kam einem ein sehr starker und kalter Wind entgegen. In der Höhle, in der es konstant 0°C hat, war es sehr finster, da noch keine elektrische Beleuchtung eingerichtet ist. Unseren Führer verstand man, wenn man am Ende der Kette war, nicht sehr gut, aber die imposante Höhle sprach für sich. Das Eis bildete sich über die Jahrhunderte, durch den Einfluss von Wind, zu gewaltigen Konstruktionen. Eines dieser Eisgebilde ähnelt sogar einem Elefanten. Nachdem wir die rund 1500 Treppen der Höhle überwunden hatten gingen wir wieder aus der Höhle heraus. Anschließend wanderten wir erneut zu der Seilbahn. Nachdem wir eine kurze Verschnaufpause eingelegt hatten, wurden wir vom Bus zum Bahnhof Werfen befördert und traten die Heimreise an.

An dieser Stelle möchten wir uns bei unserem Klassenpapa für die Organisation der spannenden und informativen Projektwoche bedanken. Weiters hat es uns sehr gefreut, dass Frau Prof. Eder uns begleitet hat.

Eine Gemeinschaftsproduktion der 4A Klasse 2016/17

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