„Zwei Tage lang wurde geknetet, gedreht und extrudiert“

Die Töpferei ist das Handwerk zur Herstellung von Keramik und schon mehr als 25000 Jahre alt. Selbst die Töpferscheibe gibt es bereits seit 3000 v.Chr. und stammt vermutlich aus Mesopotamien. Trotz oder gerade wegen seiner langen Geschichte hat das Töpfern nicht seinen Reiz verloren und so widmeten sich die Schülerinnen und Schüler des Schwerpunktes „Bildnerisches Gestalten und Werken“ dieser Technik.

Schon im Vorfeld wurden verschiedene Möglichkeiten wie Wulst-, Plattentechnik und Gießkeramik erprobt. Den Höhepunkt bildeten aber sicherlich die 2 Projekttage Ende Feber, an denen die Künstlerin Angelika Windegger ihnen das Arbeiten an der Töpferscheibe beibrachte. Anfangs wurde der Ton ausgiebig geknetet und so für das Töpfern vorbereitet. Dann drehte Angelika zur Veranschaulichung und Erklärung der Arbeitsschritte scheinbar mühelos ein hübsches Gefäß. Was anfangs so einfach erschien, forderte den Schülerinnen und Schülern einiges an Geduld, Ausdauer, Kraft und gleichzeitig auch Fingerspitzengefühl ab. Nach anfänglichen Fehlschlägen entstanden bald tolle Gefäße in unterschiedlichsten Größen und Formen. Wer eine Pause brauchte erprobte indes den Extruder, mit dem man die Tonmasse in Formstränge pressen und damit experimentell gestalten konnte.

Es waren zwei unglaublich anstrengende, beeindruckende, erlebnisreiche und spaßige Tage, die alle Beteiligten begeisterten.

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