Projekttage in Linz

Vom 25. bis 28. Juni 2019 haben die 4a und 4c Klasse ihre Projekttage in Linz verbracht. Gleich nach der Anreise und einem Mittagessen gab es das erste Kulturprogramm im OÖ Kulturhaus mit einer Führung durch die Ausstellung, welche teilweise auch im Freien und in luftigen Höhen stattfand. Nur ganz Schwindelfreie haben den Aussichtsturm mitten in der Stadt mit eigener Muskelkraft erklommen und konnten die imposante Aussicht auf die Stadt und ihre Umgebung genießen. Abends unternahmen die Schülerinnen und Schüler eine Führung im Mariendom, welche nicht nur historisch, sondern auch architektonisch atemberaubend und sehenswert war.

Am zweiten Tag fuhr die Gruppe am Vormittag mit der Bahn auf den Pöstlingberg und konnte einen Eindruck von der dortigen Wallfahrtskirche gewinnen. Es blieb aber auch Zeit, den Blick auf Linz zu genießen und ein wenig zu meditieren und entspannen. Am Nachmittag stand der Besuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen auf dem Programm. Tief beeindruckt und ergriffen von den schrecklichen Verbrechen der Vergangenheit an diesem Ort, konnten die Schülerinnen und Schüler bei einer mehr als zwei Stunden langen Führung die Geschichte ihrer Großeltern hautnah erleben und über ihr eigenes Handeln in der Gegenwart reflektieren. Wer Demokratie sichern will, muss diesen Ort des Schreckens einmal besucht und sich seine eigenen Gedanken dazu gemacht haben.

Am dritten Tag durften die Kids im Ars Electronica Center einen Blick in die Zukunft werfen. Wer glaubte, schon vieles zu wissen, was uns zukünftig beschäftigen und umgeben wird, wurde eines Besseren belehrt. Themen wie Klimawandel, Künstliche Intelligenz, Recycling von Rohstoffen, Robotik ... wurden auf beeindruckende Art und Weise vermittelt. Auch das zukünftige 8k-Kino bzw. Fernsehen war in einem Film erlebbar und brachte alle Zuschauer und Zuschauerinnen zum Staunen. Am Nachmittag stand der größte Stahlindustriebetrieb Österreichs, die „Voest Alpine“, auf der Agenda. Beeindruckende Zahlen und Fakten ließen selbst „statistikferne" Schülerinnen und Schüler nicht kalt. Das Betriebsgelände, die vielen Gebäude, die Anlagen und die verschiedenen Produkte und produzierten Mengen sprengten nahezu jeden Rahmen. Nach drei vollen Stunden Führung hatte man immer noch den Eindruck, nur einen Bruchteil gesehen zu haben.

Der letzte Tag hatte auch noch etwas Zukunftsweisendes zu bieten, nämlich den Besuch der Johannes Kepler Universität. Nach einer Campusführung gab es Workshops zu den Themen: „Warum zwei Geschlechter?" auf der juridischen, „Die Kunst leicht zu bauen" und „Funktionale Polymere und deren Beiträge zur Lebensqualität des 21. Jahrhunderts" auf der technisch-naturwissenschaftlichen Fakultät. Vielleicht konnten hier auch einige herausfinden, was sie nach der Matura machen möchten.

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