Analoge Fotografie im Kunstzweig des Gymnasiums Landeck

Auseinandersetzung mit künstlerischen Themen anhand von unterschiedlichsten Medien. Ein solches Medium ist die Fotografie, die in ihrem professionellen Ursprung eigentlich mit sehr viel handwerklichem Geschick verbunden ist. Die Schüler/innen der 5. und 6. Klassen des künstlerischen Oberstufenschwerpunktes am Gymnasium Landeck haben sich gemeinsam mit dem Meisterfotografen Christian Waldegger und ihrer Lehrperson Birgit Schneitter zu Beginn des Schuljahres über einen längeren Zeitraum hinweg mit analoger Fotografie beschäftigt. 
Vielen anfangs schwer nachvollziehbaren Begriffen wie „Blende“, „Belichtungszeit“, „Schärfentiefe“, „ISO“ usw. wurde mittels praktischer Versuche auf den Grund gegangen. Mit alten Kameras und Schwarz-Weiß-Filmen bewaffnet machten sich die Schüler/innen auf die Suche nach interessanten Motiven und fanden mit viel Einfallsreichtum und Aktionismus spannende Inszenierungen. 
Zum einen sollten sie im Freien und im Schulgebäude Fotos in Partnerarbeit machen; zum anderen arbeiteten sie an einem mit dem Meisterfotografen aufgebauten, professionellen „Set“ mit Scheinwerfern und Stativ, um Nahaufnahmen zu erstellen. 
Die Negative wurden im sogenannten Entwicklertank mit den entsprechenden Arbeitsschritten und Chemikalien entwickelt und fixiert. Die Negativstreifen sahen vielversprechend aus und weckten die Neugierde aller Beteiligten. In Kleingruppen wurden schließlich ein paar ausgewählte Negative mithilfe eines Vergrößerers, mehrerer Chemikalien und viel Geduld in der hauseigenen Dunkelkammer bei Rotlicht zu Großbildformaten entwickelt. Die beeindruckenden Ergebnisse werden im Rahmen der alljährlichen Abschlussausstellung am Schuljahresende zu sehen sein. 

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